Erholung, Gastfreundschaft, Kunstwerk und eine Schrecksekunde

Von Goa aus begann nun meine lange Reise in den Norden von Indien. Meine erste Station war Mumbai. Eine Millionenmetropole am Arabischen Meer. Mumbai hieß vorher mal Bombay, wurde aber wie einige Indische Städte 1996 umbenannt, damit wieder mal ein paar Millionen Inder etwas zu tun hatten (Benares wurde zu Varanasi, Madras zu Chennai, etc). Eigentlich hatte ich vor die großen Städte Indiens zu umfahren, doch es gab zwei Gründe nach Mumbai hineinzufahren. Zum einem hatte mich eine indische Familie, die ich drei Monate zuvor im Kaziranga Nationalpark im Nordosten Indiens kennengelernt hatte, nach Mumbai eingeladen. Und zum anderen stand mein Geburtstag bevor und einige meiner Reisebekanntschaften hielten sich gerade in Mumbai auf. Ein guter Grund zum Feiern. Ich genoss mal wieder auf der Reise eine unglaubliche Gastfreundschaft der indischen Familie. Schlafplatz, Parkplatz, Essen, Trinken, Stadtrundfahrten und eine bezaubernde Gesellschafft wurden mir mit Freuden bereitgestellt. Überraschenderweise gefiel es mir in Mumbai ganz gut. Es war sauberer und organisierter als in den teils chaotischen Städten auf dem Land. Doch lässt sich auch hier das Elend nicht verbergen. Täglich wandern 500 Menschen aus ganz Indien in Mumbai ein, um hier ihr Glück mit der Arbeit zu versuchen. Der Großteil wird jedoch schnell mit der harten Realität konfrontiert und landet einen der vielen überfüllten Slums der Großstadt. Das sind fast die Hälfte aller Einwohner Mumbais, die auf nur 6% der Stadtfläche zusammengepfercht wohnen. Reichtum braucht nun mal mehr Platz. Mehr als 30% der indischen Steuereinnahmen werden in Mumbai erwirtschaftet. Ich selber trank in Mumbai das teuerste Bier, dass ich in meinem ganzen Leben bestellt hatte (Im Irish Pub, ein Guiness zur Happy Hour. Habe nicht nach dem Preis gefragt und dann auf der Rechnung den Preis gesehen: 20€), feierte einen richtig guten Geburtstag und liebte es mit den Pendlerzügen durch die Stadt zufahren und an dem stets offenen Wagontüren den Fahrtwind ins Gesicht zu bekommen.

Angekommen in der Großstadt
Am ersten Abend wollte ich einen Bekannten treffen, fuhr in den falschen Pub, traf einen Inder im Taxi, der von meiner Geschichte so begeistert war, dass er mit in den Pub kam. Zum St.Patricks Day gab es dann das sündhaft teure Guinness…
Roshnee, die Tochter meiner Gastfamilie zeigte mir die Stadt
Mumbai gefiel mir richtig gut
Der Verkehr war chaotisch
Doch es gab einige richtig schöne Bauwerke, wie der Bahnhof von Mumbai
Hier hatte ich auch mein leckerstes Thali überhaupt! Ein typisch indisches Gericht!
Die Inder übertreiben es manchmal etwas…
Neue Frisur gibt’s hier auf der Straße
Reva und Pranaay, die ich in Varansi kennengelernt hatte, traf ich in Mumbai wieder
Ein Abschiedsfoto (Wachmann, Pranaay, Gastmutter, ich, Reva, Freundin der Familie, Gastvater)
Der Abschied aus Mumbai fiel mir recht schwer

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Reiseliteratur

Mathias Verfasst von:

Ein Kommentar

  1. Yegor
    27. Mai 2017
    Antworten

    молодец, Матиас!!! Удачи на дорогах России!)

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