Zeit loszufahren. Zeit Danke zu sagen.

English version below

Als ich mir im Januar 2015 den Jeep gekauft habe, ging mir folgender Gedanke durch den Kopf: Von nun an gibt es kein Zurück. Mathias, der Trip, der wird jetzt in die Tat umgesetzt. Mit dem Auto nach Indien. Erste Station Budapest.

Viele Leute haben mich die letzten Tage gefragt, ob ich denn nicht aufgeregt sei. Das war ich aber überhaupt nicht. Der Organisationsstress lies mir absolut keine Zeit und keinen Platz in meinen Gedanken um aufgeregt zu sein. Jetzt, wo im Prinzip alles bereit ist, bin ich doch schon etwas aufgeregt. Ich bin nun weniger als 24 Stunden von meinem Traum entfernt.

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Ich muss schon sagen, diesen Punkt überhaupt zu erreichen war nicht leicht. Den ganzen Aufwand so eine Tour neben der Arbeitszeit zu organisieren habe ich absolut unterschätzt. Fast jeden Tag in den letzten 6 Monaten habe ich mich direkt nach der Arbeit wieder an den Rechner gesetzt, habe nachgeforscht, E-Mails geschrieben, Visa organisiert. Es fühlt sich so unheimlich gut an, dass nun alles geschafft ist. Ich bin bereit aufzubrechen.

Ohne die viele Hilfe von einigen Personen wäre dieses gesamte Projekt nicht möglich gewesen. Ich muss schon einen ganz besonderen Dank an meinen Vater richten, der Stunden und Tage damit verbracht hat mit mir das Auto für die Reise vorzubereiten. Mit seiner Hilfe haben wir das Fahrzeuginnere so ausgebaut, dass fünf Leute mitfahren und zwei Personen bequem im Auto schlafen können. Das ganze Dachgatter ist Marke Eigenbau, die Halterung für den Bullenfänger in mühevoller Handarbeit geschweißt. Natürlich auch ein großes Dankeschön an Autohaus Sturm die noch einiges am Auto geschraubt haben, dass es auf dieser langen Reise auch nicht liegen bleibt. Danke an Christoph, für die Unterstützung beim Autokauf und dafür dass der Bullfänger seinen Weg nach Dresden gefunden hat.

Ich möchte mich auch besonders bei meiner Firma Aperto in Berlin bedanken. Danke, dass ihr dieses Sabbatical möglich gemacht habt. Vor allem Yeter und Arend für die Grundsteinlegung des Sabbaticals. Danke an die PR-Abteilung für das kleine Sponsoring 🙂 Danke an all meine Kollegen für die lieben Worte und an Thomas für das tolle Logo!

Die ganzen Visa zu bekommen war eine ganz besonders nervige Aufgabe. Die Jungs von visabox in Berlin haben hier ganze Arbeite geleistet! Schnell und wie abgesprochen konnte ich so die Visa für Iran und Turkmenistan bekommen.

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Am anstrengendsten und aufwändigsten war und ist wohl die Organisation des China-Transits. Im Konvoi von acht Fahrzeugen werden wir das Land durchqueren, vor allem um die extrem hohen Kosten aufzuteilen. Hier muss ich mich bei Wolf für die vielen Ratschläge und Hilfe bedanken. Super, dass du jetzt die Organisation übernimmst, während ich unterwegs bin.

Im Wüstenschiff Forum konnte ich viele hilfreiche Ratschläge sammeln. Danke für eure Unterstützung.

Letztendlich möchte ich den größten Dank an meine Familie und meine Freunde richten. Ihr habt mich so viel unterstützt indem ihr an mich und an meinen Traum geglaubt habt. Ich freue mich sehr einige von euch mit auf die Reise nehmen zu können. Acht Freunde, mein Cousin und mein Bruder werden mich die ersten drei Monate verteilt auf fünf Etappen mit begleiten.

Ich möchte versuchen euch immer auf dem Laufenden zu all den Geschichten auf dem Weg nach Indien zu halten. Schaut euch gern mal mein Bildungsprojekt http://lernen-weltweit.de/ an. Hier möchte ich den Leser mit in die Klassenzimmer von Europa bis Asien mitnehmen und meine Erfahrungen und Eindrücke teilen.

Jetzt geht es los! Der lange Weg nach Indien.

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TIME TO LEAVE. TIME TO SAY THANK YOU.

When I bought the car end of January 2015 I told myself: from now on there is no way back. Tomorrow I am leaving my hometown Dresden. Towards India. First stop Budapest.

People kept asking me the last days whether I am excited. I said that I am not. In the stress of the last days I had no time and space in my head to be excited. Now I am very excited. I am less than 24 hours away from my big dream.

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Well I have to say the way to reach this point wasn’t easy. I absolutely underestimated the workload to organize such a trip. Almost every day I came home from work and did research, wrote mails, organized visa. It feels good now that all the work is done. I am ready to start.

Without the help of some people the whole project wouldn’t be possible. I have to say a big thank you to my father who spend hours to work on the jeep. With his help we build the bed for sleeping inside, the roof cage, the holding for the bull bar. He even helped to fix some car parts. Also a big thank you goes to Car Service Center Sturm who gave the car the last necessary fixings. Thanks to Christoph for helping my buying the car and getting the bull bar to Dresden.

I want to say Thank you to my company Aperto in Berlin. Thank you to make the sabbatical possible. Thanks to Arend and Yeter for setting everything up. Thanks to PR for the little sponsorship. Thanks to all my colleagues for your nice words. Thanks to Thomas for creating the logo.

Getting the visa was a shit job. The guys from visabox in Berlin helped my a lot to get the visa for Iran and Turkmenistan. Always with good advice. Fast and in time.

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Organizing the china transit was and is one of the tasks with the biggest workload. Here I have to say thank you to Wolf for your advices and for taking the group lead when I am on the road.

In the forum Wüstenschiff a lot of overlanders gave me useful advices. Thank you for your support.

Last, but not least thanks to my family and friends for your support. You always believed in me and my dream. I am looking forward for the company of some of you during the trip. Eight friends my brother and my cousin will join me divided in five stages for the first three months.

I will keep you updated with all the stories on my way to India. Check out my education project (in German) in which I will have a look on different education systems of the countries I’ll cross: http://lernen-weltweit.de/

Lets start the long way to India.

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Reiseliteratur

Mathias Verfasst von:

Ein Kommentar

  1. Micha Wolf
    11. Juli 2016
    Antworten

    Hi Mathi,
    bin gespannt was du so von der Reise berichtest, werde regelmäßig hier vorbei schauen. Gute Fahrt und viel Spaß!
    Viele Grüße

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