Happy People Never Die…. In Belize

Am 27.08 war es soweit. Nach fast 4 Monaten Mexiko hiess es mal wieder Adios. Aber Hallo zu Belize! Schon kurz nach der Grenze merkten wir, dass das Land schon krass anders ist. Wir fuhren mit einer kleinen Ausgabe eines Amerikanischen Schulbuses nach Corozal und wollten die 15 Uhr Faehre zur Isla Bonita, nach San Pedro nehmen. Die Imbissbudenbesitzerin, bei welcher wir die Wartezeit auf die Faehre verkuerzten, musste sich erstnal eine halbe Stunde ueber einen betrunkenen Penner totlachen bevor sie zum WC rannte, da ihr vor lauter lachen Schlecht geworden war, was wiederum andere Belizianer amuesirte! Anschliessend gingen wie 5 vor um 3 zur Faehre. Der Bootsfuehrer musste uns jedoch erstmal sagen, dass es erst um 14 waere, da Belize keine Sommerzeit hat. So hatten wir eine Stunde Zeit die Stadt anzuschauen. Alle Einwohner von Belize sind super bequem. Man sollte meinen, dass sie den ganzen Tag nix machen. Englisch ist die Hauptsprache und alle sagen dir auf der Strasse Hallo. Sehr freundliches Volk. So nahmen wir das 2 Stunden Boot nach San Pedro. In der Stadt verkehren Hauptsaechlich Golfwagen und Fahrraeder, was der Stadt ein gemuehtliches Flair gab. Am naechsten Tag wollten wir eigentlich Schnorcheln gehen, jedoch plagte Patricia die Schweinegrippe 😀 sodass wir dies verschieben und statt dessen am Strand liegen mussten. Am Abend fuhren wir zur deutlich guenstigen Nachbarinsel Caye Cauker wo uns ein Rastamann zu sehr gemuetlichen Huetten direkt am Meer fuehrte. Auf dem Weg gab uns das Schild “Go Slow” (Geh Langsam) den Hinweis das leichte Leben auf Caye Cauker zu geniessen. Am naechsten Tag machten wir schliesslich den Schnorcheltrip da es Patty wieder etwas besser ging. So schnorchelten wir zusammen mit Seerochen, Hammerhaien, Schildkroeten, Moraennen und endlos vielen Tropenfischen inmitten eines traumhaften Korallenriffs. Auf dem Weg daheim sagte uns noch ein Rastamann “Happy People never die” (Glueckliche Menschen sterben nie) und hiess uns endgueltig im wohl entspanntesten Ort der Welt willkommen. Am Abend wollte ich eigentlich nur kurz in den Ort ein Bier holen gehen, bin aber im Tante Emma Laden Haengengeblieben. Dort spielten einige Belizianer Poker und ich versuchte mein Glueck. Ich verliess den Laden mit 10 Euro und 2 Bier mehr und ging zusammen mit einer Gruppe Reisender aus aller Welt welche ich auf dem Nachhauseweg getroffen hatte in eine Disko nach 2 Stunden tanzen. Patricia war etwas sauer, dass ich fast 4 Stunden Bier holen war und sie sich schon Sorgen gemacht hatte…Ups 🙂 Am naechsten Tag hiess es also auspannen und ausnuechtern, am Strand liegen, von Muecken stechen, wobei diese mehr Patricia bevorzugen und mich sogut wie verschonen. Was fuer ein Glueck 🙂 Abends traffen wir noch ein paar Deutsche, welche wie 3 Wochen vorher in Mexico Stadt getroffen hatten und gingen in eine Raggeabar in der uns ein betrunkener Fischer seine Geheimnisse vom Langustenfischen bekannt gab. Ganz frueh morgens fuhren wir dann mit dem Boot zurueck zum Festland nach Belize City, welche sehr dreckig und nicht sehr besonders war. So nahmen wir den naechsten amerikanischen Schulbus nach San Ignacio, im Westen von Belize. Dort wurde kurzer Hand entschlossen am selbigen Tag nach Guatemala zu fahren, da Belize zwar schoen, neu und sicher war aber auch extrem teuer ist. Ein kleines Bier kam da schon mal 2Euro was einfach mal zuviel ist… Auch bei der Ausreise mussten wir erstmal 15 Euro bezahlen. Nach der Grenze nahmen wir einen Minibus nach El Remato inmitten von Guatemala. Auf dem Weg sprangan ab und zu Strassenarbeiter auf dem Bus um ihren Fussweg zu verkuerzen. In El Remato hatten wir eine kurze Nacht, da uns bereits 5:30 der Bus zu den sagenumwoben Tikalruinen brachte. Dort machten wir spontan eine Tour mit und sahen neben spektakulaeren Mayaruinen viele Affen und Schreiaffen, Tukane, Vogelspinnen, Nasenbaeren und viele viele Voegel.

Man fuehlte sich tief im Urwald wie eine Spanischer Entdecker, welcher auf die lang verschollen gegaltenen Ruinen stiess. Heute haben wir eine nette Uebernachtungsmoeglichkeit in Flores, einer halbinsel auf einen grossen See, bovor es morgen in den Sueden von Guatemala geht…
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Mathias Written by:

One Comment

  1. Matze
    2. September 2009
    Reply

    Oh mein Gott…wie soll ich dich ertragen wenn du wieder da bist…halb Affe, halb Mathi mit Schweinegrippe…na dann steck dich ni an lass dich ni von Affen entführen u gewöhn dich langsam daran, dass in Dt. das kleine bier auch mind. 2 euro kostet…Gruß Matze

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