Zurück auf die Seidenstraße – Durch China nach Kirgistan

Wir verließen den Issyk-Kul und tauchten in die Kirgisische Steppe ein. Auf dem Weg gab es wilde Pferde, Kühe, Schafe und zwei wilde Kamele, die einfach so neben der Straße weideten. Die holprige Straße zum Suusamyr Hochplateau bot uns einige landschaftliche Leckerbissen, die uns immer wieder zum Fotostop zwangen. Dörfer mit sowjetischem Charme lagen am Wegesrand. Cowboys bewachten ihre Viehherden. Pferde galoppierten vor einer malerischen Kulisse neben uns her. Es war Kirgistan wie es im Buche steht. Die von schneedeckten Bergen umgebene Hochebene Suusamyr konnten wir am sonnigen Morgen des neuen Tages von einen der Hügel der Almen bestaunen. Zuvor hatten wir typisch Kirgisisch in einem der Bauerhäuser der eher tristen und der Ebene namensgebenden Siedlung Suusamyr verbracht. Auch eine interessante Erfahrung, doch als die Gastgeber uns erzählten, dass es hier im Winter schnell mal -50 Grad werden können, waren wir froh hier nicht leben zu müssen.

Die Abkürzung durchs Feld wäre beinahe schief gelaufen

 

Ein Kamel sprang auf die Straße

 

Unglaubliche Landschaft Kirgistans

 

Die Siedlung Suusamyr

 

Zusammen mit einer Familie wohnten wir im Bauernhaus in Suusamyr

 

Eine Schafherde auf dem Suusamyr-Plateau

Auf der anderen Seite der Bergekette lag wieder Bischkek. Noch waren wir nicht reif für die Stadt und unternahmen eine Wanderung in den Ala-Artscha Nationalpark. Das der Park Naherholungsgebiet von Bischkek ist, konnten wir gleich bei unserer Ankunft bemerkten, als gefühlt die halbe Hauptstadt sich im Park befand. Es war Feiertag, dazu schönes Wetter. Also raus aus der Stadt und rein in den Park, was leider nicht ganz rückstandsfrei ablief und manch ein zurückgelassener Picknickplatz eher einer Müllhalde glich. Die meisten Besucher hielten sich jedoch in den niedrigeren Gebieten des Parks auf und so konnten wir bei einer Wanderung zu einem Wasserfall (der jedoch noch zugefroren war) eine ganze Herde von Steinböcken ganz ungestört und nah bei uns beim grasen beobachten.

Hier fühlt sich der Pajero wohl

 

Der Ala Artscha Nationalpark – noch etwas kalt aber trotzdem sehr schön

 

Ein Murmeltier

 

Ein prächtiger Steinbock

 

Eine Herde von Steinböcken

 

Der Friedhof für verunglückte Bergsteiger im Ala Artscha Nationalpark

Zurück in Bischkek suchte ich nochmal die Werkstatt auf. Federung, Stoßdämpfer und Stabilisatoren wurden erneuert. Ein neuer Zahnriemen wurde eingesetzt und die Ursache eines mysteriösen Pfeifens beim Gasgeben behoben. Die Reparaturen waren nicht nur notwendig für meine bevorstehende Heimreise, sie waren auch noch relativ günstig. Währenddessen war die Reisezeit mit meiner Mutter schon vorbei. Ich war froh, dass sie nochmal ein Stück mitgekommen ist, denn wann ergibt sich nochmal die Möglichkeit soviel Zeit mit seiner Mutti zu verbringen. Mein Versprechen heil Zuhause anzukommen bin ich noch dabei einzuhalten. Die Maschine, die meine Mutter nun zurück in die Heimat bringen sollte brachte mir meine nächste Reisebegleitung. Auch Lydia wollte nochmal, denn Kasachstan und Russland kannte auch sie noch nicht. Durch die Werkstattpause etwas verspätet setzten wir unsere Füße auf Kasachischen Boden, der einige Schönheiten für uns bereit halten sollte.

Am letzten Tag gabs mit Mutti nochmal Kultur – Ballett im Opernhaus von Bishkek (Sehr zu empfehlen)

 

Vorbeugende Maßnahmen. Zudem Austausch der gebrochenen Feder

Zur Reisestatistik

Die Route durch China

Die Route durch Kirgistan

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Mathias Verfasst von:

2 Kommentare

  1. 24. Oktober 2017
    Antworten

    Hi
    Über Welche Agentur habt ihr den China Guide organisiert und war er empfehlenswert?

    • Mathias
      9. November 2017
      Antworten

      Hi Axel, beide China-Transits haben wir über Erlebnisreisen-Tibet gebucht. Absolut empfehlenswert und in der unteren Preiskategorie:

      info@erlebnisreisentibet.com

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