Abenteuerland Georgien

Zum ersten Mal habe ich mir etwas mehr Zeit für ein Land genommen. Und es war zusammengenommen eine Ansammlung von vielen Abenteuern, Erlebnissen und Begegnungen. Gerade sitze ich irgendwo in Svanetien – einer Region des georgischen Kaukasusgebirges – auf der Veranda eines Bauernhauses. Es ist 8 Uhr früh am morgen und die Kombination krähender Hahn und bellender Hund hat mich aus den Federn geworfen. Von fern rauscht der Gebirgsbach, die Aussicht ist geprägt von Apfelbäumen, Weinranken und mannshohen Maispflanzen. Es riecht nach altem Bauernhaus. Hier sind wir gestern zusammen mit einem polnischen Paar gestrandet. Die Übernachtung und das Essen waren für uns kostenlos. Wir sind wir dazu gekommen? Wieder ein Abenteuer für sich. Aber dazu später mehr.

Die Schwarzmeerküste

Batumi. Meine erste Station in Georgien. Eine Stadt an der Schwarzmeerküste die zu Recht georgisches Las Vegas genannt wird. Hier wurde in kurzer Zeit das Stadtbild verändert. Ein Hochhaus reiht sich an der belebten Strandpromenade an das nächste. Kuriose Bauwerke, zum Teil noch im Bau. Bei anderen scheint der Investor den Geldhahn abgedreht zu haben. In der Stadt selber sind gefühlt mehr Russen als Georgier unterwegs. Seit Ägypten und die Türkei als Urlaubsländer quasi weggefallen sind, haben die Russen die georgische Schwarzmeerküste als Urlaubsdomizil ausgewählt. In der Stadt hält es mich nur kurz. Als am Abend meine neuen Reisebegleiter Dirk und Philipp ankommen, wählen wir den Campingplatz 15km nördlich von Batumi. Wie gut, dass ich mich mit den „Manager“ angefreundet habe, denn auch die zweite Nacht auf dem Campingplatz ist für uns kostenfrei. Direkt am Campingplatz vorbei geht die Bahnlinie. Als ich mich morgens duschte und dabei war die Haare zu waschen, kam gerade der Personenzug nach Tiflis vorbei. Das muss bestimmt ein komisches Bild gewesen sein aus dem Zug. Der Bahndamm lag etwas erhöht und so konnte man zur Hälfte in die Dusche reinschauen. Guten Morgen!

Der Hauptplatz von Batumi
Der Hauptplatz von Batumi

Das Leben genießen auf dem Campingplatz
Das Leben genießen auf dem Campingplatz

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Reisevorbereitung

Mathias Verfasst von:

3 Kommentare

  1. Matze
    9. August 2016
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    Klingt sehr schön… Nur das mit der Verwechslung 15 mit 50 kommt mir irgend wie bekannt vor Weiterhin viel Spass

  2. 13. August 2016
    Antworten

    Hey Mathias,

    war ein super nettes Gespräch … Ich hoffe du hast den Aragats überlebt … wir mussten leider weiter haben dafür jetzt ein Iran Visa … Schicke Seite übrigens (vor allem das Theme) und wenn wir die Fotos so sehen wünscht man sich auch bessere Ausrüstung 😉 … Alles Gute auf deiner Reise und trietz den Pajero ordentlich dafür ist er da …

    Liebe Grüße
    Annina, Karl, Luna und Chacha

  3. Armin
    16. November 2016
    Antworten

    Hallo Matthias.. verfolge deine Reise jetzt schon ne Weile.. macht Vorfreude auf meine naechstes Jahr 🙂 haette einige Fragen bezueglich einigen Staaten.. hast du ne email Adresse oder so wo ich dir schreiben kann? Gruss, Armin

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