Das Leben in Costa Rica

Jetzt muss ich doch euch dringend ueber das Leben in Costa Rica erzaehlen, obwohl ich schon sehr speat dran bin… Also alles fing an, dass wir frueh mit dem Chickenbus von Nicaragua zur Grenze von Costa Rica aufgebrochen sind. Als wir den Bus gewechselt hatten, gab der Buseinlader Patty so ein dollen Schubs in die Tuer, dass sie sich erstmal ordentlich den Kopf eingehauen hatte… Aber so ein Schlag auf den Kopf soll ja angeblich helfen… An der Grenze angekommen ging es auf der Seite Nicaraguas sehr schnell voran aber auf der Seite Costa Ricas erwartete uns eine 100 Meter lange Schlange. Wir mussten 2 Stunden warten bis wir einreisen konnten, begleitet von einer Lautsprecherdurchsage, welche sich alle 2 Minuten wiederholte. Dies steigerte mein Wutpegel und ich schwoere nach einer Stunde laenger in der Warteschlange waer ich Amok gelaufen… Dann fragten wir, wann den der naechste Bus kaeme. “15 Minuten” war die Antwort. Puenktlich 1 Stunde spaeter nam uns dann der Bus schliesslich auf und wir konnten unserer Reise fortsetzen. Der naechste Bus war sehr laut. Richtig laut. Ich sass dummerweise genau ueber den Motor des Bus, was den Laermpegel nur noch voran trieb.. Irgenwann setzte ich mich wuetend um. Nach wir uns nach 3 Stunden wunderten warum der Bus mitten im Wald (es regnete auch noch wie aus Kuebeln…) anhielt, da erfuhren wir, dass wir bereits an unseren Zielort vorbei gefahren sind und das der Bus in 20 Minuten wieder zurueck faehrt. Puenktlich 40 Minuten spaeter heulte erneut der Motor auf und irgendwann erreichten wir auch unser Hostel, welcher richtig toll war. Abends hollten wir irgendwo die Kraft her auf Party zu gehen und tanzten durch die Nacht, begleitet zu Musik der 80er. Am naechsten Tag gingen wir nach einen teuren Fruehstueck Surfen wobei wir um 5 Dollar zu sparen, das Surfboard den Kilometer zum Strand trugen und ich um mal nett zu sein das Board von Patty mir unter den anderen Arm klemmte. Das Surfen ging ganz gut, leider verpasste ich den unglaublig lustigen Moment, als eine grosse Welle ueber Patty schwappte, welche grad sich am Strand vom Surfen erholte. Wir freundeten uns mit den Schwimmmeister an, welcher an diesen Tag auch einen aus dem Wasser holen musste. Am naechsten Tag fuhren wir schon sehr frueh los um in die Berge zu kommen. Der Bus war soooo langsam. Schliesslich setzte der Busfahrer uns mitten in der Pampa aus und meine, hier kommt der Bus nach Monteverde, der unser naechstes Ziel in den Bergen und des Regenwald Costa Ricas sein sollte. Der Mann im Tante Emmaladen sagte uns, dass der naechste Bus erst in 4 Stunden kommt. So vetrieben wir uns die Zeit und ich machte mir die Freude eine faule Sau, welche im Dreck lag (also wirklich ein Schwein), mit Steinen zu bewerfen. Nach 20 Minuten nahm uns ein vorbeikommender Minibus mit und wir gaben den Fahrer ein kleines Trinkgeld. Auf der Fahrt konnten wir bis auf den Pazifik sehen, was sehr beeindruckte. Nach dem wir es im Hostal gemuehtlich gemacht hatten wanderten wir einfach mal drauf los. Auf den Rueckweg ludt uns eine Amerikanerin zu einen Kaffe ein und zeigte uns ihre Luxusbaumhaeuser. Am naechsten Tag fuhren wir in dern Regelwald, oder auch Wolkenwald genannt. Wie es sich fuer einen Regen, bzw. Wolkenwald gehoert gab es viele Wolken und ab und zu mal Regen. Wir sahen eine reiche Flora und Fauna und schwungen uns an einer kraeftigen Liane durch den Urwald. Als wir an den Hostal angekommen sind, wurde gerade eine kleiner suesser Hund totgefahren, was sehr traurig war… Am naechsten Morgen ging es schon halb sieben los um mit Zwischenstop in der Hauptstadt San Jose an die Karibikkueste zu fahren. Unser Hostel dort in Puerto Viejo wechselten wir nach einer Nacht, da es viel zu Hippie war und die Frau an der Rezeption extrem unfreundlich war. Unsere naechste Unterkunft war von einer Deutschen. Diese hatte den Schluessel nicht mehr gefunden, nachdem unsere Sachen schon im Zimmer waren und die Tuer ins Schloss gefallen ist. Der unglaublich schlaue Handwerker und Rastamann stieg anschliessend ueber die Decke vom Klo ins Zimmer um die Hintertuer von Innen aufzumachen. Der Informatikstudent Mathias Vatterodt nutzte die Messer-Brecheisen Kombination um Schadensfrei die Vordertuer aufzumachen. Ohne Worte. Wir liehen uns Fahrraeder aus, ohne das ich Patty dazu ueberreden musste. Mit diesen fuhren wir zu einen fernen Strand und ruhten uns aus. Nach einer Zeit erpackte mich die Langeweile und ich begann Krabben zu fangen und diese dann auf die schlafende Patty zu legen…hehe Abends wollten wir eigentlich auf Party gehen, aber der Ort hatte ausser Bars nix zu bieten. Einen Rastamann besiegte ich haushoch im Tischfussball, was mir genug Genugtuhung gab. Abends schliefen wir dan in der Haengematte ein und ich musste beim Aufwachen feststellen, dass ich nach einen kraeftigen Schluck von meinem Rum-Cola Glas erschreckend viele Ameisen in meinem Mund hatte und das Glas ebenso voll war… Am folgetag ging Patty weiter Surfen und ich machte mit dem Fahrrad den Kuestenabschnitt unsicher. Eigentlich wollte ich dann Patty Surfversuche auf Kamera festhalten, jedoch merkte ich, nachdem ich die 2 Kilometer vom Surfstrand zur Unterkunft gefahren bin um die Kamera zu holen, dass ich nicht im Besitz des Zimmerschluessels war… Dumm gelaufen. Der letzte Tag in Costa Rica fuer uns beide begann sehr regnerisch, sodass wir ein Taxi zur Busstation nehmen mussten. Der charmante Taxifahrer liess nur per Knopfdruck den Kofferraum oeffnen um uns das Rucksackreinpressen ueberliess, wobei wir gleich richtig nass wurden… Dann gings zur Grenze von Panama…

Bilder von Costa Rica hier (sind nicht alle…) Bilder von Nicaragua gehen jetzt auch!

Im Wolkenwald von Costa Rica

Reisevorbereitung

Mathias Written by:

One Comment

  1. Matze
    29. September 2009
    Reply

    Das is ja mal nen bild…u wenn man das so liest denkt man auch nur :”oh mein Gott”, dir wird die Umstellung auf deutsche Verhältnisse schwerfallen, da is nix mehr mit blödsinn machen:D…na ja aber irgendwie färbt nen jahr karibik halt ab…genieß die letzten tage u freu dich auf deutsches Herbstwetter 😀
    Gruß matze

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