Mein Leben in Mexiko

Nun bin ich fast einen Monat in Mexico und hab mich jetzt ganz gut eingelebt. Seit vier Wochen geh ich arbeiten. Mein Arbeitgeber ist Sieena Software und ist ein Software Dienstleister fuer fast ausschliesslich amerikanische Kunden. Sieena beschäftigt ca. 50 Mitarbeiter in einen modernen Bürogebäude. Alle Mitarbeiter sind sehr freundlich und offen. In der Mittagspause findet seit zwei Wochen ein Tischtennisturnier statt, da wir eine Tischtennisplatte haben, in dem ich mich sehr gut behaupten kann. In der Mittagspause schauen wir auch manchmal Fußball, wie zum Beispiel heute das Championslegaue Finale Manchaster – Barcelona. Meine Arbeit liegt leider etwas am Stadtrand. Daher brauch ich zwei Busse um auf Arbeit zu kommen oder ein Arbeitskollege nimmt mich mit, welcher in meiner Nähe wohnt. Der öffentliche Personennahverkehr ist nicht der beste. Man brauch erstmal ne weile um den zu verstehen. Da such man schonmal eine halbe Stunde nach der Bushaltestelle oder wird wie ich gestern durch den Busfahrer der den Geschwindigkeitshügel übersehen hat fast vom Sitzt geschleudert. Aufjedenfall sollte man mit stabilen Magen Bus fahren. Ist manchmal wie Achterbahn, jedoch stets amüsant.
In den letzten Wochen hat sich eine gewisse Normalität eingeschlichen. Ich fahr so gegen 10 auf Arbeit und bin 20 uhr zurück. Ich koch dann Abendessen (Pasta, Chili con Carne, Huhn,  Kassler, Spiegelei, usw.) lass das Essen ne Stunde setzen bevor ich gegen neun halb zehn entweder 2 Stunden im Park 5 Minuten von meinem Haus mit Mexikanern Fußball spiele oder einfach nur einen nächtlichen 5000m Lauf mache. Auf den Sportplatz kommt man schnell mit den Mexikanern ins Gespräch, wird yu Partys und Fußballturnieren eingeladen. Letzten Sonntag zum Beispiel hatte ich mit einem Hobbyteam ein Turnierspiel vobei ich bei 37 Grad zwei Treffer zum 4:4 beisteuern konnte. Wenn ich nicht Fußball spiele in der Woche unterhalt ich mich mit meinen Mitbewohnern in der Küche zu einem Bierchen oder zum Pokern, was wir seit letztem Mittwoch wöchentlich eingeführt hatten. Bisher hab ich noch nix großen unternommen hier in Mexico. Ich hab also seit vier Wochen die Stadt nicht verlassen. Ist ganz okay um mal wieder Normalität nach dem ganzen rumreisen einzubringen. An den Wochenenden geh ich mit den verschiedesten Mexikanischen Freunden auf Party und haben viel Spaß. Mittlerweile kenn ich wirklich verdammt viele Leute hier. Sind alle sehr kontaktfreudig! Am Samstag habe ich zusammen mit Memo aus den Norden Mexico den „Cerro de la Silla“ bestiegen. Das ist das Wahrzeichen der Stadt und liegt mit seinem 1600 Metern höhe deutlich über die 500 Meter von Monterrey. Der Aufstiegspunkt liegt nur 10 Taxi Minuten (2 Euro) von meinem Haus entfernt. 3 Stunden haben wir für den Aufstieg gebraucht, dabei machte uns die Hitze mächtig zu schaffen. Am Gipfel wurden wir mit einer traumhaften Aussicht, der 1100 Meter tiefer liegenden Stadt zu der Rechten und einen einsamen, bewaldeten Tal mit zahlreichen Gipfeln zu der Linken belohnt. Am Gipfel leisteten uns ein Eichhörnchen und Waschbären Gesellschaft und motivierten uns für den gerade mal 90 minütigen Abstieg.
Ansonsten ist das Leben nicht ganz so billig wie in anderen Teilen Mexikos. Pro Monat muss ich 500 Euro einplanen um halwegs anständig zu Leben. Exkursionen und Ausflüge ausgeschlossen. Davon stehen zwei nun an. Bei guten Wetter gehts am Samstag mit einigen Arbeitskollegen nach Matacanes, wo uns ein eintägiger Abenteuerausflug zu Wasserfällen, Stromschnellen und Unterwasserhöhlen erwartet.
Und in zwei Wochen fahr ich zusammen mit Freunden aus Mexico Stadt nach Acapulco, an der Atlantikküste Mexikos, da sie dort ein Haus haben. Einen kleinen Vorgeschmack also auf meine Reise nach meinem Praktikum….

Bilder folgen denk ich morgen.

Mathias Written by:

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